|
These texts are not very interesting or useful!
But if you want to, I’ll try to translate them!!!
16391660 315 mal der Besitzer gewechselt. Nach Abzug der
Verkäufe durch die Herrschaft bei verlassenen Hafen kann ein Jahresdurchschnitt von ca.
9 In der Herrschaft angesetzt werden. über diese Norm tagt die Zahl der
Verkäufe der Jahre 1641 mit 26, 1643 mit 13, 1646 mit 15, 1648 Mit 17 Verkäufen
hinaus. In diesen Jahren können Abwanderungen nach dem evangelischen Franken angenommen
werden. Belege für die Vierziger Jahre sind für Weißenkirchberg, Leutershausen
und die Weißenburger Gegend (Gröschel), auch für das Amt Stauf (LehnertBarth)
vorhanden.
Die ab 1653 vorhandenen Kaufprotokolle der Herrschaft Rappottenstein
zeigen die gleiche Dichte an ExofficioVerkäufen durch die Herrschaft, auch aus
der kleinen Herrschaft Kehrbach im Waldviertel sind verhältnismäßig viele
Personen im gleichen Zeitraum entlaufen'.
In der Zinzendorfischen Herrschaft Hausegg (Oberhausegg und
Niederhausegg) bei Gresten südlich der Donau fehlen die Kaufprotokolle,
aus denen der Wechsel bei den bäuerlichen Untertanen zu ersehen wäre. Dort blieb eine
andere für die Exulantenforschung nicht weniger wichtige Quelle erhalten: die Bäuerlichen Vertragsbücher oder Waisenbücher von 1601 bis
1661. Zeitlich kurz nach dem Tod des Vaters oder der Mutter, jedenfalls vor Wieder,
Verehelichung des überlebenden Elternteils wurden Verträge vor der Herrschalt
errichtet, in denen die väterlichen bzw. mütterlichen Erbteile festgesetzt,
Gerhaben (Vormünder) verordnet und genaue Abrechnungen über die auf Zins ausgeliehenen
Waisengelder niedergeschrieben worden, Die Auf der erbberechtigten Kinder, das Datum der
Auszahlung u. a. machen mit den seit 1630 erhaltenen Kirchenbüchern
möglich, eine ziemlich geschlossene Aufstellung der Hausegger Bauernschaft nach
Familien und Höfen zu fertigen und nach Abschluss der umfangreichen Arbeit genau zu ermitteln,
welche Höfe in den Jahren 16521660 durch Abwanderung ins . Reich' den Besitzer
wechselten. Aus der Großzahl von Familienblättern mit bereits etlichen Hundert
Exulanten mag e i n Beispiel an der Familie Zellhöfer vom
Steigerhof, Gern. Unteramt, Pfarrei Gresten NO genügen:
This text says how they got all the information: there were
something like contracts of sale when the farmers changed their possessions. In this
case these contracts of sale don’t exist anymore, but there are other books, which are
really useful and imprortant for the genelogical research. When the one of the parents
died and the other part married again, there were made contracts about who will get the
farm and so on... there’s written everything about the money the childs got and so on
and so today these books help to find out where exactly they lived...
And these is the Zellhöfer family: (oo means married; t
means died);
Zellhoefer Hans, begraben [buried] 18 Dec 1649/50 - 18. 12. 1649, am Steigerhof
1606[-]1649;
I. oo (ca. 1603) Eva t vor [after] 24. 4. 1607, II.
oo (ca, 1607) Anna begraben 24. 4. 1649 Gresten, Kinder:
(1) Stephan (vgl. unten 1) (2) Maria, aus 1. Ehe; (3) Sebalt, (4) Paul t Vor
7 12. 1651, (5) Jacob (Vgl. unten 1), (6) Catharina (7) Thoma (Vgl. unten 1),
aus II. Ehe.
Zellhofer Stephan (1), übernimmt 1650 den Steigerhof, Hft. Hausegg
b. Gresten; Zuvor 1630-1637 am Hintern Hoderberg, 1638-1650 am Hintern Gasteig t vor
16.3.1656 (Erbvertrag fol. 273'). Er CO ca. 1629 Ursula (sie 11.00.1656 Hans Vogel),
Kinder:
1. Hanss, geb. 1690, ab 1654 als Exulant in Dietenhofen, 1660-1679 Bauer
Lendersdorf, t 13.4.1694, das. oo Dietenhofen (Mir) 5.3.1660 Elisabeth Keller 2.
Simon. geb. 1631/1634, 1671 noch in Herrschaft Hausegg NÖ. 3. Adam getauft 18.0.1637
Gresten, 1671 Exulant im Reich in Steinbach, Pf. Großhaslach (Mfr)
[page 28]
4. Elisabeth getauft. 3.10.1635 Gresten, begraben 13.5.1645 Gresten. 5,
Georg getauft 5.10.1645 Gresten, 1671 Exulant im Reich. 6. Jakob getauft 27.5.1648
Gresten, 1671 noch 1. Hft Hausegg 7. Maria geb. 1631/1634, oo 4.3.1661 Rügland (Mfr)
Philipp Wagenhofer, Exulant aus Gresten. 8. Sophia getauft 24.3.1639 Gresten, 1671
Exulantin "Reich". 9. Sara geb. 1650/1655, 1671 Exulantin "im
Reich".
Zellhofer Jakob (3), (1647) Inwohner am Steigerhof, Exulant in
Lindach bei Rügland (Mfr): I. oo Gresten 12.2.1647 Roßina Vogel, begraben 29.5.1647
Gresten: II. oo 15.11.1648 Gresten to Maria, Witwe des Hanss Dotter
1. Christoph getauft 6. 3. 1647 Gresten.
Zellhofer Thomas (7), am Hintern Hoderberg, Gern. Unteramt, Pf.
Gresten NÖ. t vor 23. 1. 1650, begraben Gresten.
oo (Vor 1633) Gresten, Gertraudt .... als Witwe oo 11.
Gresten (1661) Michael Scheifaur. am Hintern Hoderberg;
1. Andre get. 3. 10. 1640 Gresten 1671 Exulant im Reich". 2,
Georg get. 3. 4, 1647 Gresten, 1671 Exulant jm Reich". 3. Maria get. 30. 3. 163
3 Gresten, CO 1661 Georg T e u F e 1 1671 als Exulanten .im Reich. 4. Barbara get. 5.
1. 1635 Gresten CO (1662) Niclauß Grabner an der Zaritzleuthen, 5, Sara get, 25. 2.
1637 Gresten, oo 1662 Dietenhofen (Mfr) Jacob B e a c k e r (an. Hft. Hausegg), 1671
Exulanten "im Reich. 6. Gertraudt get. 30. 12. 1639 Gresten, 1671 Exulantin im
Reich*. 7, Catharina geh. ca. 1644 Gresten, oo 1672 Dietenhofen (Mfr) Leonhard
Münchhofer, Herpersdorf, Exulanten.
Die verschiedenen Glieder der Sippe Zellhofer vorn Steigerhof, 1671
aus Anlass einer Erbregelung als Exulanten im Reich« bezeugt. sind bereits ab 1654 in
Dietenhofen und Umgebung durch Kirchenbucbeintragungen belegt.
Graf Seefried berichtet in der Geschichte des Marktes Gresten über
die schwierige Rückführung der Bevölkerung zum Katholizismus. . . . . welche sich
nicht bekehren liegen, erhielten die nötigen Pässe zur Auswanderung oder begaben sich
ohne solche auf die Wanderschaft. Allmählich wurde sich die Landesregierung bewusst,
dass die Strafe der Landesverweisung eine sehr zweischneidige Waffe war. Die Zahl der
Ödstätten, der zerfallenen Bauern . von ihren Besitzern verlassen, nahm zu und aus den
Städten und Märkten zogen oft gerade die besten Handwerker nach Deutschland.
Namentlich die Schmiedemeister und ihre Gesellen waren zum größten Teil Protestantan,
die fest an ihrem Glauben hingen, und ihr Abzug erwies sich als großer Nachteil nicht
nur für die Orte mit hochentwickelter Eisenindustrie, wie für Waidhofen a. d. Ybbs,
Ybbsitz. Gresten, sondern für die österreichische Eisenindustrie überhaupt, welche
bisher den WeItmarkt beherrscht hatte ... "
This text says, that the count tried to lead the population
back to catholicism, and these who didn’t want that got passports to emigrate and
others just went on the road. This was bad for the cities because lots of people hang on
to their religion (Protestanism) and moved away and so theses cities lost lots of money,
because they had no more workers.
Vgl. Anm. A 11 S e f, i e d. A. 0. 0.. 5, 124.
[page 29] |